Bidspirit auction | Emil Jakob Schindler: Lichtung (Praterlandschaft)
Emil Jakob Schindler: Lichtung (Praterlandschaft) - Emil Jakob Schindler Lichtung (Praterlandschaft) 1882/84 Öl auf Leinwand; gerahmt 62 x 47,5 cm Signiert links unten: Schindler Rückseitig Etikett: Gesellschaft bildender Künstler Österreichs / Künstlerhaus, Hausgalerie Nr. 138 seit 2005 Privatbesitz, Österreich Die subtile Darstellung von Landschaften mit differenzierten Lichtverhältnissen sind charakteristisch für das Œuvre Emil Jakob Schindlers. Seine Faszination für die Wiedergabe realistischer Landschaften formte sich aus einer Bewunderung der holländischen Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts ebenso wie der Freilichtmalerei der französischen Schule von Barbizon. Von 1860 bis 1868 war Schindler Schüler von Albert Zimmermann an der Wiener Akademie, wo er Eugen Jettel, Rudolf Ribarz und Robert Russ begegnete. In diesem Kreis entwickelte sich seine Malerei, im Sinne der paysage intime, zum Grundstein des sogenannten österreichischen Stimmungsimpressionismus. Gleichsam als ”Liebeserklärungen an die Natur” sind Schindlers genaue Beobachtungen in atmosphärisch abgestimmter Farbpalette und mit offenem Pinselstrich wiedergegeben. Doch über eine akkurate Schilderung der visuellen Realität hinausgehend, vermitteln seine Werke in ihrem Zusammenspiel von Licht und Farbe dem Betrachter die emotionalen Erfahrungen eines intimen Moments inmitten dieser Natur. Emil Jakob Schindler Clearing, Prater 1882/84 oil on canvas; framed 62 x 47,5 cm signed on the lower left: Schindler label on the reverse: Gesellschaft bildender Künstler Österreichs / Künstlerhaus, Hausgalerie no. 138 since 2005 private property, Austria Die subtile Darstellung von Landschaften mit differenzierten Lichtverhältnissen sind charakteristisch für das Œuvre Emil Jakob Schindlers. Seine Faszination für die Wiedergabe realistischer Landschaften formte sich aus einer Bewunderung der holländischen Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts ebenso wie der Freilichtmalerei der französischen Schule von Barbizon. Von 1860 bis 1868 war Schindler Schüler von Albert Zimmermann an der Wiener Akademie, wo er Eugen Jettel, Rudolf Ribarz und Robert Russ begegnete. In diesem Kreis entwickelte sich seine Malerei, im Sinne der paysage intime, zum Grundstein des sogenannten österreichischen Stimmungsimpressionismus. Gleichsam als ”Liebeserklärungen an die Natur” sind Schindlers genaue Beobachtungen in atmosphärisch abgestimmter Farbpalette und mit offenem Pinselstrich wiedergegeben. Doch über eine akkurate Schilderung der visuellen Realität hinausgehend, vermitteln seine Werke in ihrem Zusammenspiel von Licht und Farbe dem Betrachter die emotionalen Erfahrungen eines intimen Moments inmitten dieser Natur.