Bidspirit auction | Alfons Walde: Andreaskirche, Kitzbühel
Alfons Walde: Andreaskirche, Kitzbühel - Alfons Walde Andreaskirche, Kitzbühel um 1924 Pastell und Gouache auf Papier; gerahmt 42 x 43,5 cm Monogrammiert rechts unten: AW österreichischer Privatbesitz; Auktionshaus im Kinsky, 04.03.2020, Nr. 210; Privatbesitz, USA Vergleiche: Gert Ammann, Alfons Walde 1891-1958, Innsbruck-Wien 2005, 5. Auflage, Abb. S. 224 (Andreaskirche im Abendrot, um 1924, Tempera auf Karton) Nahe des steil abfallenden Lebenberges in Kitzbühel liegen auf einem kleinen Hügel jene beiden gotischen Kirchenbauten, die Alfons Walde schon früh als ein für Kitzbühel typisches Bildmotiv gewählt hat: die Stadtpfarrkirche St. Andreas und die Liebfrauenkirche mit ihrem hohen Glockenturm, einem Wahrzeichen der Stadt. Umfasst von der schwungvollen Linie der Friedhofsmauer werden die beiden Kirchen von Walde aus der ”Vogelperspektive”, in leicht erhöhter Position mit Blick von schräg oben, ins Bild gesetzt. Der besondere Reiz der Darstellung liegt im weichen Farbauftrag der Pastellkreide zum einen, zum anderen aber auch in der auf das Wesentliche reduzierten Komposition. Inspiriert von der Schönheit und Charakteristik seiner Heimatstadt fand Walde mit einer einprägsamen malerischen Sprache zu einem unverwechselbaren Bildtypus. (Claudia Mörth-Gasser) Alfons Walde Andreaskirche, Kitzbühel c. 1924 pastel and gouache on paper; framed 42 x 43.5 cm monogrammed on the lower right: AW private property, Austria; Auktionshaus im Kinsky, 04.03.2020, no. 210; private property, USA cf: Gert Ammann, Alfons Walde 1891-1958, Innsbruck-Vienna 2005, 5th edition, illus. p. 224 (”Andreaskirche im Abendrot”, c. 1924, tempera on cardboard)