Bidspirit auction | Josef Hoffmann und Mathilde Flögl:
Josef Hoffmann und Mathilde Flögl: ”Blumenvase” - Josef Hoffmann und Mathilde Flögl ”Blumenvase” Wiener Werkstätte, um 1912 Silber, Hammerschlagdekor, Email; auf der Unterseite gemarkt mit ”WW”, Dianakopfpunze, Entwerfermonogramm ”JH”, Amtspunze und ”WIENER/WERK/STÄTTE” H. 13,2 cm Wiener Werkstätte-Archiv, MAK Wien: Inv.-Nr. KI 11985-15, Modellnr. S 3454 (Entwurf), Modellnr. S 3454; Inv.-Nr. WWF 96-184-2 (zeitgenössisches Foto) Diese Serie von um 1912 entstandenen ”Blumenvasen” – so lautet die originale Bezeichnung dieser an prunkvolle Trinkbecher erinnernden Belege höchster Silberschmiedekunst – zeigen eindrucksvoll Josef Hoffmanns stilistische Wandlungsfähigkeit: Nicht mehr unter dem Einfluss Kolo Mosers, noch nicht unter dem des Bauhauses und Dagobert Peches. Hoffmann hat damals jenen Stil zur Perfektion gesteigert, den er beim Planen des Palais Stoclet und seiner Ausstattung entwickelt hat. Weiche Formen, keine harten Kanten, sondern mit Perlstäben verzierte Ränder, ”wellige” Konturen. Und dazu einen abgesetzten Sockel, der die über den oberen Rand der Vase hinausragenden Blätter und Blüten zu spiegeln scheint. Hoffmann war damals die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern der Wiener Werkstätte besonders wichtig, daher sind in dieser Zeit viele Objekte entstanden, die er bloß entworfen hat, die dann von in der Wiener Werkstätte beschäftigten Künstlerinnen und Künstlern ausgeführt und ergänzt worden sind. Das trifft auch auf unsere silbernen Blumenvasen zu, die mit Emailbildchen verziert sind, die Mathilde Flöge entworfen und bemalt hat. (EP) Josef Hoffmann and Mathilde Flögl ”Blumenvase” (Flower Vase) Wiener Werkstätte, c. 1912 silver, hammered decoration, enamel; marked on the lower surface with ”WW”, Diana head hallmark, designer monogram ”JH”, controll mark and ”WIENER/WERK/STÄTTE” h. 13.2 cm Wiener Werkstätte archive, MAK Vienna: Inv.-no. KI 11985-15, model no. S 3454 (design), model no. S 3454; Inv.-no. WWF 96-184-2 (contemporary photograph) Diese Serie von um 1912 entstandenen ”Blumenvasen” – so lautet die originale Bezeichnung dieser an prunkvolle Trinkbecher erinnernden Belege höchster Silberschmiedekunst – zeigen eindrucksvoll Josef Hoffmanns stilistische Wandlungsfähigkeit: Nicht mehr unter dem Einfluss Kolo Mosers, noch nicht unter dem des Bauhauses und Dagobert Peches. Hoffmann hat damals jenen Stil zur Perfektion gesteigert, den er beim Planen des Palais Stoclet und seiner Ausstattung entwickelt hat. Weiche Formen, keine harten Kanten, sondern mit Perlstäben verzierte Ränder, ”wellige” Konturen. Und dazu einen abgesetzten Sockel, der die über den oberen Rand der Vase hinausragenden Blätter und Blüten zu spiegeln scheint. Hoffmann war damals die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern der Wiener Werkstätte besonders wichtig, daher sind in dieser Zeit viele Objekte entstanden, die er bloß entworfen hat, die dann von in der Wiener Werkstätte beschäftigten Künstlerinnen und Künstlern ausgeführt und ergänzt worden sind. Das trifft auch auf unsere silbernen Blumenvasen zu, die mit Emailbildchen verziert sind, die Mathilde Flöge entworfen und bemalt hat. (EP)