Bidspirit auction | Josef Hoffmann und Bertold Löffler:
Josef Hoffmann und Bertold Löffler: Großer Pokal - Josef Hoffmann und Bertold Löffler Großer Pokal Wiener Werkstätte, 1912 Silber, Malachitcabochons, Holzsockel mit Perlmuttstreifen; mehrfach gemarkt mit Rosenmarke, ”WW”, Entwerfermonogramm ”JH”, Silberschmiedmonogramm ”AM” für Alfred Mayer und Dianakopfpunze; auf der Vorderseite und rückseitig Plaketten mit der Aufschrift ”EHRENPREIS DES WIENER AUTOMOBIL CLUB FÜR DIE ALPENFAHRT JUNI 1912” mit der Darstellung einer Bergstraßen Serpentine, als Deckelknauf 1 Putto mit Automobil H. 74 cm (inkl. Sockel), 64 cm (exkl. Sockel); Bruttogesamtgewicht: 5.491g (exkl. Sockel) Wiener Werkstätte-Archiv, MAK Wien: Inv.-Nr. KI 12049-5-1, KI 12049-5-2, WWE 29-1, KI 12535-3 und KI 12535-2 Die Österreichische Alpenfahrt zählte zu den bedeutendsten automobilen Wettbewerben im frühen 20. Jahrhundert. 1912 fand die Veranstaltung zum dritten Mal statt und führte über mehrere Tage durch anspruchsvolles alpines Gelände, das Mensch und Maschine gleichermaßen forderte. Der hier angebotene Deckelpokal wurde anlässlich der Alpenfahrt 1912 an das sog. Eiserne Team, bestehend aus Heinrich Schönfeldt, Ferdinand Porsche und Eduard Fischer, vergeben. Es handelt sich um ein bemerkenswertes Kooperationsprojekt der Wiener Werkstätte und der Wiener Keramik. Während das Form-Design von Josef Hoffmann stammt, gehen die zwei Medaillons auf Vorder- und Rückseite des Pokals auf Entwürfe Bertold Löfflers zurück. Als Trophäe eines automobilen Großereignisses und zugleich als kunsthandwerklich gestaltetes Objekt spiegelt er den hohen Stellenwert wider, den sowohl ingenieurtechnische Innovation als auch künstlerisches Gestalten im frühen 20. Jahrhundert besaßen. (RD) Josef Hoffmann and Bertold Löffler Big Goblet Wiener Werkstätte, 1912 silver, malachite cabochons, wooden base with nacre stripes; repeatedly marked with rose mark, ”WW”, designer monogram ”JH”, silversmith monogram ”AM” for Alfred Mayer and Diana head hallmark; on the front side and on the reverse patches with the inscription ”EHRENPREIS DES WIENER AUTOMOBIL CLUB FÜR DIE ALPENFAHRT JUNI 1912” with the representation of a mountain road serpentine, as knob 1 Putto with automobil h. 74 cm (incl. base), 64 cm (excl. base); total weight: 5.491g (excl. base) Wiener Werkstätte archive, MAK Vienna: Inv.-no. KI 12049-5-1, KI 12049-5-2, WWE 29-1, KI 12535-3 and KI 12535-2 Die Österreichische Alpenfahrt zählte zu den bedeutendsten automobilen Wettbewerben im frühen 20. Jahrhundert. 1912 fand die Veranstaltung zum dritten Mal statt und führte über mehrere Tage durch anspruchsvolles alpines Gelände, das Mensch und Maschine gleichermaßen forderte. Der hier angebotene Deckelpokal wurde anlässlich der Alpenfahrt 1912 an das sog. Eiserne Team, bestehend aus Heinrich Schönfeldt, Ferdinand Porsche und Eduard Fischer, vergeben. Es handelt sich um ein bemerkenswertes Kooperationsprojekt der Wiener Werkstätte und der Wiener Keramik. Während das Form-Design von Josef Hoffmann stammt, gehen die zwei Medaillons auf Vorder- und Rückseite des Pokals auf Entwürfe Bertold Löfflers zurück. Als Trophäe eines automobilen Großereignisses und zugleich als kunsthandwerklich gestaltetes Objekt spiegelt er den hohen Stellenwert wider, den sowohl ingenieurtechnische Innovation als auch künstlerisches Gestalten im frühen 20. Jahrhundert besaßen. (RD)