Bidspirit auction | Moritz Michael Daffinger: Bildnis einer
Moritz Michael Daffinger: Bildnis einer Dame in weißem Kleid - Moritz Michael Daffinger Bildnis einer Dame in weißem Kleid Aquarell auf Elfenbein; gerahmt 8,5 x 7 cm Signiert rechts unten: Daffinger Privatsammlung, Österreich Daffinger zeigte sein außergewöhnliches künstlerisches Talent bereits in früher Jugend. Im Alter von elf Jahren begann er seine Ausbildung als Miniaturmaler in der Kaiserlich-Königlichen Porzellanfabrik in Wien, wo er jene präzise und glatte Malweise erlernte, die sein späteres Werk entscheidend prägen sollte. Eine vertiefende Ausbildung erhielt er anschließend bei Friedrich Heinrich Füger. Maßgeblich für Daffingers Entwicklung war die Begegnung mit dem englischen Porträtisten Thomas Lawrence, der sich 1819 in Wien aufhielt und ihn in die Kunst der Bildnisminiatur, insbesondere der Elfenbeinminiatur, einführte. Durch die jahrelange Tätigkeit an der Wiener Porzellanmanufaktur zwischen 1801 und 1812 war Daffinger für die Arbeit im kleinen Format prädestiniert. Bereits während des Wiener Kongresses 1814/15 avancierte Daffinger zu einem gefragten Porträtisten, der von den dort Anwesenden zahlreiche Aufträge erhielt. In den folgenden Jahren schuf er als Miniaturmaler des Kaiserhauses, des Adels und des gehobenen Bürgertums eine große Anzahl an Bildnissen. Seine Miniaturen zeichnen sich besonders durch die Wirklichkeitsnähe sowie durch ihre Feinheit in der Ausführung aus. Zu Daffingers wichtigsten Förderern zählten Fürst Metternich und dessen Frau Melanie von Metternich. Ab 1812 war Daffinger als Porträtist des Fürsten und ab 1836, dem Zenit seines Schaffens, als Hauptmeister der Porträtsammlung der Fürstin tätig. Heute gilt Daffinger als der wohl bedeutendste Miniaturmaler des biedermeierlichen Wiens, dessen Werk nachfolgende Generationen von Porträtisten nachhaltig beeinflusste. (MLS) CITES-Bescheinigung liegt vor. Moritz Michael Daffinger Portrait of a Lady in a White Dress Watercolor on ivory; framed 8,5 x 7 cm Signed on the lower right: Daffinger Private collection, Austria Daffinger zeigte sein außergewöhnliches künstlerisches Talent bereits in früher Jugend. Im Alter von elf Jahren begann er seine Ausbildung als Miniaturmaler in der Kaiserlich-Königlichen Porzellanfabrik in Wien, wo er jene präzise und glatte Malweise erlernte, die sein späteres Werk entscheidend prägen sollte. Eine vertiefende Ausbildung erhielt er anschließend bei Friedrich Heinrich Füger. Maßgeblich für Daffingers Entwicklung war die Begegnung mit dem englischen Porträtisten Thomas Lawrence, der sich 1819 in Wien aufhielt und ihn in die Kunst der Bildnisminiatur, insbesondere der Elfenbeinminiatur, einführte. Durch die jahrelange Tätigkeit an der Wiener Porzellanmanufaktur zwischen 1801 und 1812 war Daffinger für die Arbeit im kleinen Format prädestiniert. Bereits während des Wiener Kongresses 1814/15 avancierte Daffinger zu einem gefragten Porträtisten, der von den dort Anwesenden zahlreiche Aufträge erhielt. In den folgenden Jahren schuf er als Miniaturmaler des Kaiserhauses, des Adels und des gehobenen Bürgertums eine große Anzahl an Bildnissen. Seine Miniaturen zeichnen sich besonders durch die Wirklichkeitsnähe sowie durch ihre Feinheit in der Ausführung aus. Zu Daffingers wichtigsten Förderern zählten Fürst Metternich und dessen Frau Melanie von Metternich. Ab 1812 war Daffinger als Porträtist des Fürsten und ab 1836, dem Zenit seines Schaffens, als Hauptmeister der Porträtsammlung der Fürstin tätig. Heute gilt Daffinger als der wohl bedeutendste Miniaturmaler des biedermeierlichen Wiens, dessen Werk nachfolgende Generationen von Porträtisten nachhaltig beeinflusste. (MLS) CITES certificate enclosed. This item is not legal to sell in the UK.