Bidspirit auction | Otto Erich Wagner: o.T.
Otto Erich Wagner: o.T. - Otto Erich Wagner o.T. 1923/25 Graphit auf Transparentpapier; gerahmt 100 x 100 cm aus dem Nachlass des Künstlers; Galerie Walfischgasse, Wien; dort 1992 erworben, europäischer Privatbesitz Vergleiche: Jürgen Schilling (Hg.), Wille zur Form. Ungegenständliche Kunst 1910-1938 in Österreich, Polen, Tschechoslowakei und Ungarn, Ausst.-Katalog Hochschule für angewandte Kunst, Wien 1993, Abb. S. 78 (Otto Erich Wagner, o.T., 1923/25, Graphit auf Papier, 101 x 100 cm) Otto Erich Wagner, Neffe des bedeutenden Architekten Otto Wagner, begann seine künstlerische Ausbildung zwischen 1922 und 1924 an der Kunstgewerbeschule in der Abteilung ”Ornamentale Formenlehre” bei Franz ?ižek und Rudolf von Larisch. Bereits 1924 fungierte er als Assistent ?ižeks in der Abteilung ”Allgemeine Formenlehre” und avancierte nur ein Jahr später zu dessen Hilfslehrer. Ein Höhepunkt seiner Ausstellungstätigkeit war die Teilnahme an der Exposition International des Arts Decoratifs et Industriels Modernes in Paris im Oktober 1925, auf der sich unter anderem die Internationale Avantgarde positionierte. Im Umfeld von ?ižeks innovativer Kunstpädagogik entwickelte sich der Wiener Kinetismus (aus dem griechischen ”kinesis” – Bewegung) als avantgardistischer Beitrag Österreichs in der Zwischenkriegszeit. Leitend war dabei die Idee, Bewegung, Rhythmus und Energie als gestaltende Prinzipien sichtbar zu machen. Wagner stand im unmittelbaren Zentrum dieser Bewegung zusammen mit den bedeutendsten Vertreterinnen der ?ižek-Klasse: Marianna (My) Ullmann, Elisabeth Karlinsky und Erika Giovanna Klien. Während viele Künstler und Künstlerinnen Österreich Ende der 1920er Jahre verließen, blieb Wagner in Wien und weiterhin an der Kunstgewerbeschule tätig. Nach der Pensionierung ?ižeks im Jahr 1935 übernahm er interimistisch die Leitung seines Kurses. Nach 1945 war er als freischaffender Künstler tätig. (Valerie Pauß) aus dem Nachlass des Künstlers; Galerie Walfischgasse, Wien; dort 1992 erworben, europäischer Privatbesitz Vergleiche: Jürgen Schilling (Hg.), Wille zur Form. Ungegenständliche Kunst 1910-1938 in Österreich, Polen, Tschechoslowakei und Ungarn, Ausst.-Katalog Hochschule für angewandte Kunst, Wien 1993, Abb. S. 78 (Otto Erich Wagner, o.T., 1923/25, Graphit auf Papier, 101 x 100 cm) Otto Erich Wagner Untitled 1923/25 graphite on transparent paper; framed 100 x 100 cm from the estate of the artist; Galerie Walfischgasse, Vienna; 1992 acquired from the above, private property, Europe cf: Jürgen Schilling (ed.), Wille zur Form. Ungegenständliche Kunst 1910-1938 in Österreich, Polen, Tschechoslowakei und Ungarn, Ausst.-Katalog Hochschule für angewandte Kunst, Vienna 1993, illus. p. 78 (Otto Erich Wagner, Untitled, 1923/25, graphite on paper, 101 x 100 cm) from the estate of the artist; Galerie Walfischgasse, Vienna; 1992 acquired from the above, private property, Europe cf: Jürgen Schilling (ed.), Wille zur Form. Ungegenständliche Kunst 1910-1938 in Österreich, Polen, Tschechoslowakei und Ungarn, Ausst.-Katalog Hochschule für angewandte Kunst, Vienna 1993, illus. p. 78 (Otto Erich Wagner, Untitled, 1923/25, graphite on paper, 101 x 100 cm)