Bidspirit auction | Max Weiler: Landschaft mit roter
Max Weiler: Landschaft mit roter Erde - Max Weiler Landschaft mit roter Erde 1989 Eitempera auf Leinwand; gerahmt 70 x 65 cm Signiert und datiert rechts unten: Weiler 89 Rückseitig auf Keilrahmen bezeichnet: Weiler 89 Landschaft mit roter Erde Galerie Figl, Linz (direkt vom Künstler erworben); österreichische Privatsammlung Nachdem Max Weiler im Jahr 1981 seine Professur an der Wiener Akademie niedergelegt hat, beginnt eine intensive Werkphase. Obwohl bereits ein gewaltiges Œuvre entstanden war, ist die Schaffenskraft des über 70-jährigen Künstlers ungebrochen, im Gegenteil jugendlich und frisch voll neuer Tatenkraft startet er noch einmal durch. Dabei kann er auf einen reichhaltigen Formenschatz zugreifen, den er mit beeindruckender Souveränität zu handhaben weiß. Leuchtende Farben in prächtiger Vielfalt erobern ab Mitte der 1980er Jahre die Leinwand. Die Strukturierung der Bilder wird Vorbildern aus der Natur überlassen: so begegnen wir dem Berg, der Wolke, der Blume, dem Baum, dem Garten, dem Wald, dem Wind, dem Gewächs, der roten Erde. Das Wachstum in der Natur, das Werden und Vergehen, die unterschiedlichen Jahreszeiten und Wetterstimmungen spielen eine wesentliche Rolle. 1989 malt der Künstler mit Eitempera vorliegendes Leinwandbild. Spielerisch setzt Weiler die ”Naturdinge in Kategorien der Farbe” (Gottfried Boehm, Der Maler Max Weiler. Das Geistige in der Natur, Wien 2001, S. 350) um. Dabei geht er über die Beschreibung einer alltäglichen Wahrnehmung weit hinaus und macht ”ansonsten Unsichtbares, den inneren Nexus der Kraft in der Natur sichtbar.” (Boehm, S. 388) (Sophie Cieslar) Galerie Figl, Linz (direkt vom Künstler erworben); österreichische Privatsammlung Max Weiler Landschaft mit roter Erde 1989 egg tempera on canvas; framed 70 x 65 cm signed and dated on the lower right: Weiler 89 inscribed on the reverse on the stretcher: Weiler 89 Landschaft mit roter Erde Galerie Figl, Linz (acquired directly from the artist); private collection, Austria Galerie Figl, Linz (acquired directly from the artist); private collection, Austria