Bidspirit auction | Max Weiler: Baum


Max Weiler: Baum - Max Weiler Baum 1988 Eitempera, Bleistift auf Leinwand; gerahmt 70 x 50 cm Signiert und datiert rechts unten: Weiler 88 Galerie Figl, Linz (direkt vom Künstler erworben); österreichische Privatsammlung Im Alter hat sich Max Weiler oft mit den Bäumen verglichen, die er als Naturwesen besonders respektiert, deren Existenzweise zwischen Erde und Himmel er so oft malend erkundet und gestaltet hat. ”Ich bin in meiner Jugend wirklich langsam gewachsen, wie ein Baum, der langsam wächst” (1983) und: ”Es würde mir genügen, dazustehen wie ein schöner Baum, über den man sich freut” (1978) ”Ich bin ein Baum so wie die Eichen mit mächtigen tiefen Wurzeln, der lang wächst, bis er groß ist und Früchte bringt, und der alt wird (...)” (1974). Weilers Spätwerk zeugt von diesem langsamen und stetigen Wachstum, das in gleichem Maß nach oben strebt, sich entwickelt, wie es sich in den Grund vertieft, in ihm Halt gewinnt. Weiler, der Alte, hat sich mit der Metapher des Baumes auch selbst zutreffend porträtiert. So gesehen handeln diese Bilder immer auch von ihm selbst. (Gottfried Boehm, in: Max Weiler. Im Jahrhundert der Moderne. Malerei seit 1927, Ausst.-Katalog Künstlerhaus Wien, 16. Oktober 1999 bis 6. Februar 2000, S. 360) Galerie Figl, Linz (direkt vom Künstler erworben); österreichische Privatsammlung Max Weiler Tree 1988 egg tempera, pencil on canvas; framed 70 x 50 cm signed and dated on the lower right: Weiler 88 Galerie Figl, Linz (acquired directly from the artist); private collection, Austria Galerie Figl, Linz (acquired directly from the artist); private collection, Austria