Bidspirit auction | August Lafontaine: Ballade ”Die Harfenistin
August Lafontaine: Ballade ”Die Harfenistin oder Die Liebe, auf dem Riesengebirge” eigh. Manuskript - August Lafontaine Ballade ”Die Harfenistin oder Die Liebe, auf dem Riesengebirge” eigenhändiges Manuskript mit Unterschrift o.D. 9 mal 6 Zeilen, 2 Seiten, 8° Geschäftsauflösung Wolfdietrich Hassfurther August Heinrich Julius Lafontaine, Kleine Romane und Moralische Erzählungen; Teil 2: Die Harfenistin, oder die Liebe auf dem Riesengebirge; De Gruyter Oldenburg, 3. Auflage Reprint 2022 Transkript: Die Hafinistinn oder Die Liebe, auf dem Riesengebirge Die Liebe lehrt in dunklen Kummertagen, / wenn jede Hoffnung weicht, / des Lebens Gram, so schwer er drücket, tragen, / sie macht ihn, sie macht die Sorge leicht: / drum trag' ich meine last mit fröhlichem Gesicht, / denn rettungslos läßt treue Liebe nicht. / Man trennte uns: die Liebe schuf uns Wege, / gab Schnelligkeit der Sonne trägen Lauf, / sie pflanzt und zog mit treuer Mutterpflege / den Fliederbaum vor deinem Fenster auf. / Drum sorg ich nicht wenn mir ein Ausweg auch gebricht, / denn rettungslos läßt treue Liebe nicht. / Die Liebe half uns über Fels und Hügel / durch sie war uns in dunkler Nacht nicht bang, / sie schafft uns an tiefe Schlunden Flügel, / und ebnet den rauhen Klippengang, / drum folg' ich künftig gern der Liebe sicherm Licht / denn rettlungslos pp / Sie gab uns Muth vor der Palästen Thüren, / mit Flötenklang, mit unsrer Harfe Ton, / mit unrem Gram das weiche Herz zu rühren, / wir thatens gern, für unrer Liebe Sohn. August Lafontaine Ballad ”Die Harfinistinn oder Die Liebe, auf dem Riesengebirge” autograph manuscript signed without date 9 columns by 6 rows, 2 pages, 8° Gallery closure Wolfdietrich Hassfurther August Heinrich Julius Lafontaine, Kleine Romane und Moralische Erzählungen; Teil 2: Die Harfenistin, oder die Liebe auf dem Riesengebirge; De Gruyter Oldenburg, 3. Auflage Reprint 2022 Transcript: ”Die Hafinistinn oder Die Liebe, auf dem Riesengebirge Die Liebe lehrt in dunklen Kummertagen, / wenn jede Hoffnung weicht, / des Lebens Gram, so schwer er drücket, tragen, / sie macht ihn, sie macht die Sorge leicht: / drum trag' ich meine last mit fröhlichem Gesicht, / denn rettungslos läßt treue Liebe nicht. / Man trennte uns: die Liebe schuf uns Wege, / gab Schnelligkeit der Sonne trägen Lauf, / sie pflanzt und zog mit treuer Mutterpflege / den Fliederbaum vor deinem Fenster auf. / Drum sorg ich nicht wenn mir ein Ausweg auch gebricht, / denn rettungslos läßt treue Liebe nicht. / Die Liebe half uns über Fels und Hügel / durch sie war uns in dunkler Nacht nicht bang, / sie schafft uns an tiefe Schlunden Flügel, / und ebnet den rauhen Klippengang, / drum folg' ich künftig gern der Liebe sicherm Licht / denn rettlungslos pp / Sie gab uns Muth vor der Palästen Thüren, / mit Flötenklang, mit unsrer Harfe Ton, / mit unrem Gram das weiche Herz zu rühren, / wir thatens gern, für unrer Liebe Sohn. ”