Bidspirit auction | Stutzuhr mit Glockenspiel James Debaufre
Stutzuhr mit Glockenspiel James Debaufre London - Stutzuhr mit Glockenspiel James Debaufre LondonEngland, um 1750, auf dem Ziffernblatt signiert, vierseitig verglastes, ebonisiertes Holzgehäuse, vergoldetes Messingziffernblatt mit aufgelegten Reliefs, versilberter Ziffernring mit römischen Ziffern, Datumsanzeige und Scheinpendel, vergoldete Werkplatine vollflächig graviert, Werk mit Spindelgang, Halbstundenschlag auf Glocke sowie Repetition über ein Carillon mit Walzenspielwerk und sechs ineinanderliegenden Glocken, welches über Schnurzug aufgezogen wird, funktionstüchtig, mit Schlüssel, Maße 38 x 28 x 19 cm.Info: ”James Debaufre, geboren 1691, ging bei dem Uhrmacher Roger Nichols in die Lehre und begann 1712 für das Familienunternehmen zu arbeiten. Die Debaufres waren eine Familie talentierter hugenottischer Uhrmacher, die Frankreich nach der Aufhebung des Edikts von Nantes im Jahr 1685 verlassen hatten. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts schlossen sich die Brüder Peter und Jacob Debaufre, die sich für Zeitmessung und Infinitesimalrechnung begeisterten, mit Nicolas Fatio zusammen und beschäftigten sich mit der Präzision von Uhren. Sie stellten fest, dass diese durch den Verschleiß aufgrund der Reibung mit Metallen von unzureichender Qualität beeinträchtigt wurde. Um dem abzuhelfen, bohrten sie Löcher in Rubine, ein sehr widerstandsfähiges Material, um die Lager zu ersetzen und so den Verschleiß durch Reibung zu verringern. Mit dieser Idee revolutionierten sie die Uhrmacherkunst, da Uhren nun viel länger präzise blieben. Sie gaben sich nicht damit zufrieden, diese Idee lanciert zu haben, sondern gingen mit gutem Beispiel voran, indem sie selbst die Verfahren zur Anwendung ihrer Erfindung entwickelten. So meldeten sie 1704 zusammen mit Nicolas Fatio ein Patent an.” James Debaufre London Longcase Clock with CarillonEngland, circa 1750, signed on the dial, four-sided glazed, ebonised wooden case, gilt brass dial with applied reliefs, silvered chapter ring with Roman numerals, date display and mock pendulum, gilt movement plate engraved over the entire surface, movement with verge escapement, half-hour strike on bell and repeater via a carillon with barrel movement and six interlocking bells, which is wound by a cord, in working order, with key, dimensions 38 x 28 x 19 cm.Info: ”James Debaufre, born in 1691, was apprenticed to the clockmaker Roger Nichols and began working for the family business in 1712. The Debaufres were a family of talented Huguenot watchmakers who had left France after the revocation of the Edict of Nantes in 1685. At the beginning of the 18th century, the brothers Peter and Jacob Debaufre, who were passionate about timekeeping and calculus, joined forces with Nicolas Fatio and focussed on the precision of clocks. They realised that this was affected by wear due to friction with metals of inadequate quality. To remedy this, they drilled holes in rubies, a very resistant material, to replace the bearings and thus reduce the wear caused by friction. With this idea, they revolutionised the art of watchmaking, as watches now remained accurate for much longer. Not content with having launched this idea, they set a good example by developing the processes for applying their invention themselves. In 1704, they applied for a patent together with Nicolas Fatio.”