Bidspirit auction | Fritz Max Hofmann-Juan


Fritz Max Hofmann-Juan - Fritz Max Hofmann-Juan ”Junge Malabarin”. 1927.. Fritz Max Hofmann-Juan 1873 Dresden – 1937 ebenda Oil on canvas. Signiert und datiert ”H. Juan” u.re. Verso auf dem o. Keilrahmenleiste in Rot nummeriert ”84” sowie auf der u. Keilrahmenleiste mit dem Adress-Stempel des Dresdner Malutensilienhändlers Heinrich Klein. In einem schlichten schwarzen Holzrahmen, dort verso o. Fragmente einer Künstlerbezeichnung, wohl Hofmann-Juan sowie eine weitere Bezeichnung, li. in blauer Kreide zweifach bezeichnet ”H. J. 20” bzw. ”H J 20”. Das Gemälde wird in das in Vorbereitung befindliche WVZ Müller aufgenommen. Wir danken Herrn Matthias Müller, Radebeul, für freundliche Hinweise. Das vorliegende Gemälde ”Junge Malabarin” entstand während der Indienreise Fritz Max Hofmann-Juans, die er im Jahr 1927 antrat. Der Künstler unternahm diese Reise, um in den Ajanta-Höhlen, heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählend, Tempelfresken zu restaurieren. Inspiriert von seinen Erlebnissen, entstanden zahlreiche Arbeiten, von denen einige bereits 1927 in der Kunstausstellung Dresden zu sehen waren. Im Folgejahr wurden weitere Werke in der Ausstellung der Dresdner Kunstgenossenschaft gezeigt und von den Kritikern für ihre Atmosphäre und starken Farben hoch gelobt. Vgl. Holger Fischer, Rolf Günther: Fritz Hofmann-Juan. 1837–1937. Freital 2001. S. 12. Bildträger mit drei kleinen fachgerecht geschlossenen Rissen, verso hinterlegt. Malschicht mit vereinzelten kleinen Retuschen, im Falzbereich etwas berieben. Rahmen mit vereinzelten Materialfehlstellen. Maße: 95 x 83 cm, Ra. 107 x 96 cm. Fritz Max Hofmann-Juan 1873 Dresden – 1937 ebenda Hofmann-Juan (seit ca. 1906 sein Künstlername) studierte zunächst an der Dresdner Kunstakademie u.a. bei Ferdinand Pauwels und Leon Pohle. Sein Studium beendete er ab 1895 an der Académie Julian in Paris. In Frankreich begann er unter dem Einfluss der Impressionisten, mit denen er engen Kontakt pflegte, seinen eigenen Stil zu entwickeln. Kurz nach der Jahrhundertwende kehrte er nach Deutschland zurück und schließt sich in München der Gruppe ”SEMA” an, welcher eine Zusammenarbeit u.a. mit Egon Schiele und Alfred Kubin folgte. Einige Jahre später siedelte Hofmann sich in Dresden an und arbeitete dort mit dem Jakob-Böhme-Bund zusammen. Es folgte ein längere Indienreise, deren Eindrücke sich in zahlreiche Gemälden wiederspiegeln.