Bidspirit auction | Friedrich Leon Pohle


Friedrich Leon Pohle - Friedrich Leon Pohle ”Porträt seiner Majestät dem König Albert von Sachsen”. 1897.. Friedrich Leon Pohle 1841 Leipzig – 1908 Dresden König Albert von Sachsen 1828 Dresden – 1902 Sibyllenort Oil on canvas. Signiert und datiert o.re. ”Leon Pohle 1897”. Verso auf der o. Keilrahmenleiste auf einem Papieretikett der Dresdner Kunstgenossenschaft in schwarzer Tinte bezeichnet. Provenienz: Familie Pohle-Weinkauff, Ostfriesland, bis 1945 Dresden, Seevorstadt; Nachlass Leon Pohle. Vgl. motivisch: Friedrich Leon Pohle ”Bildnis König Albert, von Sachsen”, 1899, Öl auf Leinwand, 141,5 x 105,5 cm, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Albertinum, Gal.-Nr. 2309. Vgl. auch: Friedrich Leon Pohle ”Carola Gemahlin des König Albert von Sachsen”, 1881, Öl auf Leinwand, 232,5 x 157 cm; Besitz Freistaat Sachsen, Residenzschloss Dresden, InvNr. Mo 1247. Lit.: Hans Wolfgang Singer (Hrsg.): Allgemeines Künstler-Lexicon. Leben und Werke der berühmtesten bildenden Künstler. Frankfurt/Main 1921, Bd. 3, S. 461. Zum Künstler vgl.: Hans Joachim Neidhardt: Leon Pohle, ein Dresdener Bildnismaler und Akademieprofessor des 19. Jahrhunderts, In: Dresdener Kunstblätter. Monatsschrift der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, 8. Jhg. 1964, Heft 9, S. 157–159. Im Jahr der Entstehung des Gemäldes wurde Friedrich Leon Pohle mit der großen goldenen Medaille der bedeutenden Internationalen Kunstausstellung Dresden ausgezeichnet. Zwei Jahr später fertige er ein ganzfiguriges Porträt des Königs an. Bildträger mit partiellen Leinwandhinterlegungen am Spannrand. Malschicht mit feinteiliger, unscheinbarer Runzelbildung im Bereich des schwarzen Anzugs, dort mit Glanzunterschieden. Im re. Bildteil mehrere farblich eingetönte unauffällige Retuschen, größere insbes. im schwarzen Anzug, Kragen und re. Schulterklappe sowie eine weitere o.re. im roten Hintergrund. Verso Bildträger fleckig. Maße: 68,5 x 54 cm. Friedrich Leon Pohle 1841 Leipzig – 1908 Dresden Nach seinem Studium an der Kunstakademie in Dresden 1856–1860 ging Pohle im August 1860 nach Antwerpen, wo er Schüler des Malers Joseph van Lerius wurde. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland schloss er sich zwei Jahre lang als Schüler Ferdinand Pauwels an der Großherzoglichen–Sächsischen Kunstschule der Weimarer Malerschule an. Im Sommer 1866 verließ Pohle das Atelier Pauwels und kehrte in seine Heimatstadt zurück. Nach einigen Studienreisen ließ er sich 1868 als freischaffender Künstler in Weimar nieder. 1872 Heirat mit Louise Zweez, 1873 Geburt der Tochter Louise Margarethe. 1877 begann seine Lehrtätigkeit an der Kunstakademie in Dresden, auf die kurz darauf eine Professur folgte. Zu seinen Schülern zählen u.a. Richard Müller, Robert Sterl, Osmar Schindler, Ernst Richard Dietze und Max Pietschmann.