Bidspirit auction | Jan Dircksz Both
Jan Dircksz Both - Jan Dircksz Both ”Ruinen an der Seebucht”. 2nd quarter 17th cent.. Jan Dircksz Both 1615 Utrecht – 1652 ebenda Oil on hessian. Unsigniert. In einem barocken Schnitzrahmen mit Teilversilberungen und Goldlacküberzug.. Zur Vorlage vgl.: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister, Öl auf Eichenholz, 54 x 41 cm, InvNr. 1271. Vgl.: Uta Neidhardt in: Ekkehard Mai, Joachim Rees, Bettina Baumgärtel (Hrsg.): Das Capriccio als Kunstprinzip: zur Vorgeschichte der Moderne von Arcimboldo und Callot bis Tiepolo und Goya, Mailand 1996. S. 225–226. Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei der ebenda erwähnten Kopie des 18. Jh. in deutschem Privatbesitz um vorliegendes Werk. Restaurierter Zustand, Restaurierungsbericht aus dem Jahre 1998 vorliegend. Bildträger doubliert. Malschicht vor allem im Bereich des Himmels und der u. Ecken mit zahlreichen kleinen Strichretuschen. Ra. nachträglich goldfarben überfasst, etwas berieben und bestoßen. Maße: 53,2 x 41,5 cm, Ra. 68 x 57,5 cm. Jan Dircksz Both 1615 Utrecht – 1652 ebenda Lernte zunächst bei seinem Vater, dem Glasmaler Dirck Both, wechselte aber später 1634 zu A. Bloemaert. Both reiste mit seinem Bruder nach Frankreich und hielt sich einige Jahre in Rom auf, wo er den Landschaften C. Lorrains begegnete. Zurück in Holland wurde er Hoofdman der Utrechter Gilde. Seine italianisierenden Landschaften waren außerordentlich beliebt, wenngleich er auch Ansichten seiner Heimat schuf. Bekanntheit erlangte er auch durch den Umstand, dass er seine eigenen Gemälde als Radierungen nachschöpfte.