Bidspirit auction | Anton Graff


Anton Graff - Anton Graff (nach), Bildnis Adam Friedrich Oeser. Wohl 1780er/ 1790''s.. Anton Graff 1736 Winterthur (Schweiz) – 1813 Dresden Adam Friedrich Oeser 1717 Preßburg – 1799 Leipzig Oil on canvas. Unsigniert. Verso beigelegt ein Papieretikett mit Angaben zu Anton Graff und Adam Friedrich Oeser. In einem polimentvergoldeten Rahmen gerahmt. Möglicherweise handelt es sich bei vorliegendem Gemälde um die bei Berckenhagen benannte Kopie des dort aufgeführten Bildnisses Adam Friedrich Oesers (WVZ Berckenhagen 1060 / 1061), ehemals im Besitz von Pastor Heilmann, Göttingen. Provenienz: Privatsammlung Kassel Vgl. Anton Graff, Adam Friedrich Oeser, 1783 (?), Öl auf Leinwand, 55,6 x 46,5 cm, Hamburger Kunsthalle, InvNr. HK-268, WVZ Berckenhagen 1061. Anton Graff, Adam Friedrich Oeser, 1798, Tuschezeichnung, 14 x 22,5 cm, Replik nach WVZ Berckenhagen 1061, Kunstverein Winterthur, WVZ Berckenhagen 1062. Bildträger mit leichten Deformationen, umlaufend beschnitten und allseitig mit Gewebestreifen angerändert sowie mit 5 restaurierten Rissen in der Bildfläche. Malschicht mit Alterskrakelee, partiell mit leicht farbfalschen Retuschen sowie wohl lasierende Retuschen im Mantel unter dem Firnis. Malschicht im Hintergrund teils berieben. U.Mi. mit vereinzeltem Farbverlust. Maße: 48,2 x 36,5 cm, Ra. 57,5 x 45,6 cm. Anton Graff 1736 Winterthur (Schweiz) – 1813 Dresden Schweizer Maler des Klassizismus und einer der bedeutendsten Porträtmaler seiner Epoche. 1753 bis 1756 Besuch der Zeichenschule in Winterthur, anschließend weiterführende Ausbildung bei Johann Jacob Haid in Augsburg. Regelmäßiger Kontakt mit Johann Elias Ridinger. 1757 Umsiedelung nach Ansbach und Anstellung bei dem Hofmaler Johann Leonhard Schneider. 1759 Rückkehr nach Augsburg zu Haid, 1764 Aufenthalt in Regensburg. Ab 1766 Hofmaler und Lehrer an der Akademie Dresden, 1789 dort Professor für Porträtkunst. Ab 1783 Ehrenmitglied der Berliner Kunstakademie, 1812 Ehrenmitgliedschaft in der Kaiserlichen Akademie der Malerkunst in Wien und der Akademie der Künste in München. Lebensmittelpunkt blieb zeitlebens Dresden. Hier entstanden Porträts künstlerisch schöpferischer Zeitgenossen: von Schiller, Lessing, Gluck oder Kleist. Kurz vor seinem Tod wandte Graff sich der Landschaftsmalerei zu.