Bidspirit auction | Johann Christian Klengel


Johann Christian Klengel - Johann Christian Klengel ”Hirte mit Weidevieh an der Furt”. Um 1800.. Johann Christian Klengel 1751 Kesselsdorf b. Dresden – 1824 Dresden Oil on wood panel. Unsigniert. Verso in rotem Pinsel nummeriert ”33.” sowie mit Annotationen in Blei von alter Hand ”5646 a” und ”15 p”. In einem teilvergoldeten Stuckrahmen. Verso auf dem Rahmen nochmals in Blei nummeriert ”33” o.Mi. Nicht im WVZ Fröhlich. Wir danken Frau Dr. Anke Fröhlich-Schauseil, Dresden, für freundliche Hinweise. Wie so häufig bei Klengel, finden wir Versatzstücke der Darstellung an anderer Stelle wieder: Die liegende Kuh in einer Ölstudie und einer Radierung (WVZ Fröhlich M 3, G 367), das aufgeregt auf- und ablaufende Rind in einer Zeichnung (WVZ Fröhlich Z 381) und den abseits seines Viehs sitzenden Hirten in einer Radierung (WVZ Fröhlich G 162). Lit.: Anke Fröhlich: ”Glücklich gewählte Natur…” – Der Dresdner Landschaftsmaler Johann Christian Klengel (1751 – 1824). Monographie und Werkverzeichnis der Gemälde, Zeichnungen, Radierungen und Lithographien. Hildesheim/Zürich/New York 2005. Winzige Malschicht-Abhebungen o.li. Punktuelle, farbabweichende Retuschen im Himmel und im Randbereich. Falzbereich berieben (5 mm breit). Ra. partiell mit bronzefarbenen Retuschen, feine Risse im Stuck sowie etwas berieben. Verso größere Klebstoffreste. Maße: 17,6 x 25,5 cm, Ra. 27,5 x 35 cm. Johann Christian Klengel 1751 Kesselsdorf b. Dresden – 1824 Dresden 1763 Buchbinderlehre in Dresden. Förderung durch Christian Ludwig von Hagedorn, Direktor der Kunstakademie Dresden ermöglicht Zeichenunterricht an der Akademie bei Charles François Hutin. Ab 1765 Perspektivunterricht bei Bernardo Bellotto. 1765–74 Schüler von Christian Wilhelm Ernst Dietrich, Ausbildung zum Landschaftsmaler sowie Radierer. Bereits ab 1771 Publikation von eigenen Radierungen. 1777 Ernennung zum Mitglied der Kunstakademie Dresden und dortige Lehrtätigkeit in Landschafsmalerei. 1786 Ernennung zum Ehrenmitglied der Kunstakademie Berlin. 1790–92 Italienreise im Rahmen eines kurfürstlichen Stipendiums, nach Rückkehr insensive Schaffensphase sowohl in der Malerei als auch in Drucktechniken. 1800 Ernennung zum außerordentlichen Professor und 1816 zum ordentlichen Professor an der Kunstakademie Dresden.