Bidspirit auction | Christian Friedrich Gille


Christian Friedrich Gille - Christian Friedrich Gille ”Rhododendronzweig”. Um 1860.. Christian Friedrich Gille 1805 Ballenstedt/Harz – 1899 Dresden Kunsthandlung Funcke ? Dresden – 1984 ebenda Oil on paper, vollflächig auf eine dünne Pappe montiert. U.li. in schwarzer Tusche signiert ”C. F. Gille”. Verso in Feder nummeriert ”N 3459”. In einer goldfarbenen Stuckleiste mit Eckkartuschen und Weinblattdekor gerahmt. Die Arbeit ist im WVZ Spitzer (unpubliziert) registriert. Provenienz: Privatsammlung Dresden; Kunsthandlung Funcke (Heinz Miech), Dresden, 1967. Wir danken Frau Dr. Anne Spitzer und Herrn Dr. Gerd Spitzer, Bad Harzburg, für freundliche Hinweise. Bildträger im u. Bereich mit durchgängiger, horizontaler Knickspur, abgeschrägte Ecken. Kleine Materialfehlstellen im Papier an den Ecken sowie sehr kleine am li. Rand. Winzige Malschicht-Fehlstelle in der li. Blüte und winzige Abplatzungen im Bereich der Signatur. Unregelmäßiger, leicht gegilbter Firnis und vereinzelte graue Fleckchen. Rahmen o.li. und o.re. mit kleinen Fehlstellen im Stuck. Maße: 23,5 x 31,2 cm, Ra. 31,7 x 39,1 cm. Christian Friedrich Gille 1805 Ballenstedt/Harz – 1899 Dresden Ab 1825 begann Gille sein Studium an der Dresdner Kunstakademie bei dem Landschaftskupferstecher Johann G. A. Frenzel. Von 1827–30 war er Atelierschüler bei Johan Christian Clausen Dahl, der ihn in der Landschaftsmalerei unterrichtete. Durch Vermittlung und Fürsprache Dahls erwarb Gille in den frühen 1930er Jahren erste Aufträge als Kupferstecher, unter anderem für die ”Bildchronik” des Sächsischen Kunstvereins. Parallel dazu arbeitete er mit dem Lithographen Ludwig Theodor Zöllner zusammen, der ihn in die neue Technik einlernte. Sein Interesse für die Malerei gab Gille in jener Zeit jedoch keineswegs auf. In intensiven Studien entstanden zahlreiche kleine Ölskizzen und Zeichnungen, die in späteren Jahren zudem von großformatigen Arbeiten bereichert wurden. Seinen Lebensunterhalt konnte er durch sein umfangreiches, malerisches Oeuvre jedoch nie gänzlich allein bestreiten, sodass er weiterhin als Grafiker und zeitweise auch als Zeichenlehrer tätig war.