Bidspirit auction | Wilhelm Eller
Wilhelm Eller - Wilhelm Eller, Blick auf Schloss Hartenstein (Erzgebirge). 1913.. Wilhelm Eller 1873 Venedig – 1953 Dresden Oil on canvas. U.re. signiert und datiert ”W. Eller 19”. Verso auf der o. Keilrahmenleiste mit einem partiell erhaltenen Ankaufsetikett des Königlich Sächsischen Ministeriums des Innern, darauf handschriftlich nummeriert ”326” sowie in Blei bezeichnet ”Kreishauptmannschaft Zwickau”. Re. mit dem Stempel von ”Rudolf Kneifel”, Händler für Künstlerbedarf. In einer profilierten Leiste gerahmt, darauf verso in Blei von fremder Hand bezeichnet ”Öl Burg 1683”. Provenienz: Norddeutsche Privatsammlung; vormals im Besitz des Königlich Sächsischen Ministeriums des Innern, Kreishauptmannschaft Zwickau. Zur Verwaltung und zum Schutz der Mitte des 12. Jahrhunderts beginnenden bäuerlichen Besiedlung des Erzgebirges errichtete man zunächst an der Stelle des Schlosses Hartenstein eine Wehranlage, welche später erweitert, umgebaut und modernisiert wurde. Ab dem 15. Jahrhundert befand sich die Anlage nahezu ohne Unterbrechung im Besitz derer von Schönburg, welchen 1455 nach dem Altenburger Prinzenraub einer der beiden Brüder, Ernst von Sachsen, von den Entführern übergeben wurde. 1945 wurde das Schloss fast vollständig zerstört. Malschicht mit Klimakante und zum Teil farbfalschen Retuschen im Bereich des Himmels o.re. Deutliches Alterskrakelee. Rahmen mit Materialverlust. Maße: 73 x 61 cm, Ra. 79 x 68 cm. Wilhelm Eller 1873 Venedig – 1953 Dresden 1913–16 Studium an der Kunstakademie Dresden bei Eugen Bracht. Studienaufenthalte in Italien, Siebenbürgen und Paris.