Bidspirit auction | Robert Hermann Sterl
Robert Hermann Sterl - Robert Hermann Sterl ”Hessischer Bauernjunge”. Um 1895.. Robert Hermann Sterl 1867 Großdobritz – 1932 Naundorf/Sächs. Schweiz Oil on canvas. U.li. signiert ”Rob Sterl”. Verso auf o. Keilrahmenleiste nummeriert ”21/1959” und in Blei auf der u. Leiste bezeichnet ”Herr Prof. Sterl Circusstr. 43 Atelier”. In einem goldbronzefarbenen Rahmen. WVZ Popova 209. Provenienz: Privatbesitz Dresden. Schon kurz nachdem Robert Sterl 1891 seine Ausbildung an der Dresdner Kunstakademie beendet hatte, zog es ihn auf Vermittlung Carl Bantzers in die Willingshäuser Künstlerkolonie. Nach längeren Studienreisen nach Paris, Brüssel und Amsterdam kam er 1893 nach Hessen zurück und verlebte in Willingshausen die Sommer bis zu seiner Berufung als Professor an die Dresdner Akademie 1904. Das Leben der einheimischen Dorfbewohner und die Landschaft wurden für Sterl eine andauernde Inspirationsquelle auf dem Weg zum wichtigsten Impressionisten Deutschlands. Vgl. Kristina Popova, Auf den Spuren von Robert Sterl – eine Wanderung entlang des Flusses seines Lebens, in: Roland Halbritter (Hg.), Der Maler Robert Sterl (1867 – 1932). Impressionismus – Arbeit – Rhythmus, Ausst.-Kat. Bad Kissingen, Obere Saline, 2018, S. 5–12, S. 6–8. Leinwand geringfügig gewölbt. Ein Malschicht-Krakeleesprung o.Mi. Pastositäten etwas berieben und gepresst. Die Bildränder rahmungsbedingt leicht berieben. Rahmen mit bronzefarbener Überfassung auf dem runden Profil sowie kleine Lockerungen und Verluste der Fassung. Maße: 39 x 23 cm, Ra. 44,5 x 28 cm. Robert Hermann Sterl 1867 Großdobritz – 1932 Naundorf/Sächs. Schweiz 1881–91 Studium an der Kunstakademie Dresden u.a. bei Leon Pohle, ab 1886 Meisterschüler von Ferdinand Pauwels. 1892 Arbeit mit Carl Bantzer in Willingshausen, Goppeln und Johnsdorf. 1893 Studienreise nach Frankreich. 1894–1904 wiederholte Aufenthalte im hessischen Wittgenborn. 1904 Berufung als Lehrer an die Dresdner Kunstakademie, 1906 Ernennung zum Professor. 1906–1914 insgesamt fünf Reisen nach Russland, drei davon Wolgafahrten auf einem Dampfschiff im Rahmen einer Konzerttournee des Dirigenten Sergei Alexandrowitsch Kussewizky. 1915 Wahl zum Nachfolger Gotthardt Kuehls als Vorstand des Meisterateliers für Malerei. 1919 Wahl zum Mitglied der Berliner Akademie der Künste. 1928 erste Übersichtsausstellung von Sterls Werk in der Kunsthütte zu Chemnitz. 1932 Gedächtnisausstellung in der Gemäldegalerie Neue Meister Dresden.