Bidspirit auction | Otto Westphal
Otto Westphal - Otto Westphal ”Der ''Grammont'' nach d. Regen” / ”Weinberge am Genfer See” / ”Tümpel am Hechtgut bei Elterlein im Herbst”. 1924 / 1924/ 1941.. Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden Oil on cardboard. Jeweils u.re. bzw. u.li. signiert und datiert. Verso jeweils nochmals signiert, datiert und betitelt. ”Der ''Grammont''” zusätzlich ortsbezeichnet ”Chernex sur Montreux”, ”Weinberge am Genfer See” bezeichnet ”auf der Strasse nach Pertit”, jeweils nummeriert ”K 97”, ”K91” bzw. ”K212”. Jeweils in einem Holzrahmen, zwei davon weiß gefasst. Provenienz: Sammlung Jutta Hartmann, Bautzen; Nachlass Otto Westphal, Dresden / Bautzen. ”Der ''Grammont''” o.li. mit minimaler Bereibung der Malschicht. ”Weinberge am Genfer See” und ”Tümpel am Hechtgut” mit vereinzelten Retuschen. Maße: 20,1 x 28,6 cm, Ra. 24,6 x 33 cm / 28,8 x 20,2 cm, Ra. 33 x 24,6 cm / 20,10 x 29,1 cm, Ra. 24,6 x 33 cm. Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden 1894–96 Besuch der Kunstgewerbeschule Kassel und 1896–99 der Webschule Krefeld. Ab 1899 Hinwendung zur freien Kunst, Aufenthalt in Berlin. 1900 Präsentation eines Wandteppichs auf der Pariser Weltausstellung. 1903 Reise nach Danzig. 1904–07 Studium an der Dresdner Kunstakademie bei Richard Müller und Carl Bantzer. Ab 1905 Verbindung zu verschiedenen Kunstvereinen, z.B. dem Märzbund, und rege Ausstellungstätigkeit, wohl u.a. im Kunstsalon Emil Richter und der Kunstausstellung Kühl. Mitglied der Künstlerkolonien Goppeln und Willingshausen. 1911 Heirat mit Julia Remond (ca. 1871–1925, aus Yverdon bei Genf stammend). 1914–16 Teilnahme am Ersten Weltkrieg. Studienaufenthalte u a. in Hessen, Danzig und der Schweiz. 1924 Beschäftigung mit Wandmalereien und Mosaiken in Ravenna, Italien. 1929 Wandmalereien für den Römischen Garten der Gruga in Essen. Ab 1930 in Pompeji für das archäologische Institut Rom tätig. 1931 Eheschließung mit seiner zweiten Frau Margarete. In den 1940er Jahren Assistent unter Fritz Beckert an der TH Dresden. Einzelausstellungen u. a. 1958 in der Kunstausstellung Heinrich Kühl in Dresden und 1971 im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Anschließend eine Wanderausstellung in Ostdeutschland und anderen Ländern.