Bidspirit auction | SIGMUND WALTER HAMPEL (Wien 1867


SIGMUND WALTER HAMPEL (Wien 1867 - 1949 Nußdorf am Attersee) - SIGMUND WALTER HAMPEL (Wien 1867 - 1949 Nußdorf am Attersee). SIGMUND WALTER HAMPEL (Wien 1867 - 1949 Nußdorf am Attersee) Tanzende Ruth, 1915 Mischtechnik/Papier, 37 x 24,5 cm signiert S. Walter Hampel, datiert 1915 Provenienz: Auktionshaus Hampel 2006; Internationale Privatsammlung SCHÄTZPREIS °€ 3.000 - 5.000 STARTPREIS € °€ 3.000 Österreichischer Maler, Tänzer, Tanzpädagoge, Gesamtkünstler. Sigmund Walter Hampel führte in seinem Schaffen Symbolismus und Jugendstil zusammen; sein charakteristisches künstlerisches Werk war von der Idee des Gesamtkunstwerkes bestimmt. Mit seinem Freund Gustav Klimt verband ihn die Liebe zum Attersee. Hampel verbrachte seine Sommerfrische und seinen Lebensabend in Nußdorf am Attersee.1885 – 1888 Studium an der Wiener Akademie unter August Eisenmenger, Heinrich von Angeli und Sigmund L’Allemand, fortan autodidaktische Weiterbildung. 1894/95 Mitbegründer des Siebener-Clubs in der Magdalenastraße in Wien. 1904 Großer Preis bei der Weltausstellung in St. Louis / USA, Mitglied des Hagenbundes bis 1911. 1908 Goldene Medaille bei der Kunstausstellung in Rio de Janeiro. 1911 Mitglied des Künstlerhauses. 1918 Verleihung des Salo-Cohn-Preises in Wien. 1920 Ehrendiplom der Internationalen Kunstausstellung in Rio de Janeiro. 1937 Verleihung des Österreichischen Staatspreises. 1942 Wohnsitz nach Nußdorf am Attersee verlegt, Ransonnethaus. 1947 Verleihung des „Goldenen Lorbeerzweiges“. Mit 14 Jahren malte er ein Portrait seines Großvaters, das großes Aufsehen erregte und den Akademieprofessor Heinrich von Angeli bewog, Hampel in sein Atelier aufzunehmen und mit 17 Jahren in die Allgemeine Malschule der Wiener Akademie einzuschreiben. Nach drei Jahren verließ er den Akademiebetrieb, von dem er sich gehemmt fühlte; ebenso wie die Neukunst-Gruppe rund um Egon Schiele. Hampel arbeitete in Tempera, Aquarell, Ölbild, Federzeichnung, Miniaturmalerei, schuf Schmuck, reich verzierte Portraitköpfe, hinter geschliffenem Bergkristall verlegt, er entwarf Möbel und mehr. Hampel war Mitbegründer der Dalcroze-Schule in der Hellerau (Schweiz) – einem Institut für Kunsttanz – und widmete sich der Entwicklung der rhythmischen Gymnastik in Verbindung mit dem klassischen Tanz. 1923 wurde nach seinen Plänen das Kriegerdenkmal in Nußdorf errichtet. Eine kunsthistorische Aufarbeitung und museale Präsentation erfolgte 2003 auf Initiative von Dieter Fuchshuber als Präsident des Fördervereins der Oberösterreichischen Landesmuseen. Das Ausstellungsprojekt in der Landesgalerie am Oberösterreichischen Landesmuseum wurde von Susanne Heilingbrunner im Auftrag von Assmann und Martin Hochleitner kuratiert. Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.