Bidspirit auction | JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 -


JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 - 1956 Wien) - JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 - 1956 Wien). JOSEF HOFFMANN* (Pirnitz 1870 - 1956 Wien) Messingschatulle, Wiener Werkstätte Messing, 6 x 12,7 x 11 cm gemarkt Wiener Werkstätte und JH (Josef Hoffmann) Provenienz: Privatbesitz Wien SCHÄTZPREIS °€ 1.000 - 2.000 STARTPREIS € °€ 1.000 Die Wiener Werkstätte (WW) wurde 1903 von Josef Hoffmann, Koloman Moser und den Industriellen Fritz Waerndorfer nach dem Vorbild der britischen Arts and Crafts Movement und unter dem Eindruck des Wiener Jugendstils gegründet. 1905 nahm die WW Carl Otto Czeschka als weiterer Gestalter (Designer) auf. Josef Hoffmann, Schüler von Otto Wagner und als Architekt und Gestalter eine der zentralen Figuren der Wiener Moderne, blieb bis zum Konkurs 1932 einer der wichtigsten Gestalter der WW. Er war u. a. mit Gustav Klimt und Anton Hanak befreundet. Otto Primavesi, Eugenia Primavesi und Robert Primavesi wurden bedeutende Geldgeber der WW. Die Gemeinschaft strebte im Zusammenhang mit der Wiener Kunstgewerbeschule und der Wiener Secession eine Erneuerung der Kunst auf Basis handwerklicher Gediegenheit an. Wien sollte zum Zentrum geschmacklicher Kultur auf dem Gebiet des Kunstgewerbes werden. Das Unternehmen, gelegentlich auch bezeichnet als Wiener Werkstatt, Vienna Workshop, Wiener Werkstaetten oder Wiener Werkstätten, hatte die Zielsetzung, die gesamten Lebensbereiche des Menschen gestalterisch zu vereinen, im Sinne eines Gesamtkunstwerks. Zu den Kunden zählten hauptsächlich Künstler und die aufstrebende jüdische Ober- und Mittelschicht. Die Bekanntschaft Josef Hoffmanns mit Berta Zuckerkandl führte zum ersten großen Auftrag: dem Sanatorium Purkersdorf, von Viktor Zuckerkandl, Bertas Schwager, westlich von Wien geplant. Unter den Mitarbeitern der WW war auch rund ein Dutzend Frauen, die entscheidend für den Stilwandel vom Jugendstil zum Art Déco der 20er-Jahre waren, z. B. Vally Wieselthier, Gudrun Baudisch, Reni Schaschl, Hilda Jesser und Susi Singer. 1948 gründete Josef Hoffmann die Österreichischen Werkstätten als Nachfolgerin von Wiener Werkstätte und Werkbund (ÖWB), dem er bis 1920 angehört hatte. Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.