Bidspirit auction | ALOYS WACH (Lambach 1892 -


ALOYS WACH (Lambach 1892 - 1940 Braunau) - ALOYS WACH (Lambach 1892 - 1940 Braunau). ALOYS WACH (Lambach 1892 - 1940 Braunau) Akt auf Sessel Kohle/Papier, 32 x 25,5 cm signiert WACH Provenienz: Privatbesitz Wien SCHÄTZPREIS °€ 1.000 - 2.000 STARTPREIS € °€ 1.000 Aloys Ludwig Wach (Wachlmeier/Wachelmayr) war ein österreichischer Maler und  Grafiker. Sein expressionistisches Frühwerk ist international von Bedeutung. 1912 bis 1913 studierte er an der privaten Malschule Knirr und Sailer in München. Während dieser Zeit traf er den Grafiker Jakob Steinhardt in Berlin und lernte die Sturm-Galerie und wahrscheinlich auch den Blauen Reiter kennen. 1913 -1914 besuchte er die Académie Colarossi in Paris, wo er sich mit Amedeo Modigliani anfreundete und einige Maler im Bateau-Lavoir kennenlernte. Seine Werke aus dieser Zeit umfassen expressionistisch-kubistische Zeichnungen,  Radierungen und Holzschnitte. Er beendete seine Studien bei Heinrich Altherr in Stuttgart. Er wurde Mitglied des Sturm in Berlin und beteiligte sich 1918 - 1922 an expressionistischen Zeitschriften, („Die Bücherkiste“,  „Das Kunstblatt“,  „Der Weg“,  „Die Aktion“,  „Der Sturm,  „Der Zweemann“ und „Die Schaffenden“). 1919 übersiedelte er nach Braunau am Inn, wo er bis auf einen Romaufenthalt 1925/1926. 1919 - 1920 entstand der Holzschnittzyklus „Der verlorene Sohn“. Ab 1920 expressionistische Stillleben,  Landschaften und Porträts. 1923 war Wach an der Entstehung der Innviertler Künstlergilde (IKG) beteiligt. Er war mit Egon Ranshofen-Wertheimer befreundet. Von 1922 bis 1940 gehörte er der Künstlervereinigung MAERZ an. Später wandte er sich religiösen Themen zu, z. B. Glasfenster i. d. Spitalkirche in Braunau. 1937 wurden in der Nazi-Aktion „Entartete Kunst“ sieben seiner Bilder aus öffentlichen Sammlungen in Deutschland beschlagnahmt und vernichtet. Nach dem Anschluss erhielt er Malverbot. Eine Auswahl seiner Arbeiten ist im Bezirksmuseum Herzogsburg in Braunau am Inn ausgestellt. Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.